Kinder, Kinder …

… und Erwachsene ebenfalls

hatten mächtig viel Spaß am Sonntag, 16. September, am Berghotel Hohe Mark.

Viele Menschen und Gruppen – darunter natürlich auch Menschen für Reken – trugen zu einem fröhlichen und bunten Nachmittag bei, an dem alle erleben konnten, wie wunderbar es sich mit vielen, ganz unterschiedlichen Menschen feiern und natürlich auch das ganze Jahr über leben lässt. Besonders aktiv für Menschen für Reken waren unsere afrikanischen Freunde, die uns mit guter Laune und leckeren Köstlichkeiten verwöhnten. Auch konnte man an dem farbenfrohen Stand mit toller Musik gemütlich zusammensein, sich im Trommeln versuchen oder bunte Bänder ins Haar flechten lassen.

Aber auch rundherum war ordentlich was los: den Wald sah man vor sportlichen Menschen kaum, eine Kletter-Mutprobe mit Getränkekisten sorgte für atemlose Spannung, Kinder und Jugendliche ließen uns hören, wie gut sie mit Blasinstrumenten schon musizieren können … und das sind nur einige der zahlreichen Spielmöglichkeiten, an denen nicht nur die Kinder Freude hatten. Hungern und dürsten musste natürlich auch niemand!

Beeindruckend, wie viele engagierte Gruppen es in so einer kleinen Gemeinde wie Reken gibt, die gemeinsam so ein tolles Fest auf die Beine gestellt haben.

Ein bisschen was zum Nach-Gucken gibt es natürlich auch:

Integrationskonzept

Artikel aus der Borkener Zeitung

Der folgende Artikel zeigt, wie die Stadt Borken die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern in unsere Gesellschaft unterstützen will. Mit einem Klick lässt sich der Text des Konzepts in voller Länge nachlesen.
Es wäre schön, wenn es so etwas auch in Reken als Basis für die gemeinsame Arbeit gäbe.

BORKEN
13.01.2017 | Vorstellung am Dienstag in der Stadthalle | Von Sven Kauffeldt

Stadt Borken gibt der Integration ein Konzept

Wie können Flüchtlinge dauerhaft in Borken integriert werden? Mit dieser Frage hat sich die Stadt beschäftigt und das Konzept „Zusammenleben in Borken“ entwickelt. Am Dienstag soll der Entwurf in der Stadthalle Vennehof vorgestellt werden.

Das von der Stadt entwickelte Konzept trägt den Namen „Zusammenleben in Borken“.
Von Sven Kauffelt
Wie lässt sich die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern aus aller Welt strukuturell regeln? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Stadt seit Monaten. Aus den Erfahrungen der vergangenen eineinhalb Jahre hat sie nun ein Konzept entwickelt.

Leitfaden mit sechs Säulen

Ziel sei es, „alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Borken leben, in die Gesellschaft einzubeziehen. Zuwanderern soll eine umfassende und gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht werden.“ Dazu hat das Rathaus einen Leitfaden mit sechs Säulen formuliert, der auf dem Leitspruch „fördern und fordern“ basiert.
Grundlage ist, das wiederholen die Verantwortlichen im Rathaus seit Monaten wie ein Mantra, die Sprache. „Es ist von zentraler Bedeutung, dass der Basiskursus für alle zugänglich ist“, sagt Norbert Nießing, Erster Beigeordneter der Stadt Borken. Also unabhängig davon, ob für den jeweiligen Teilnehmer eine Bleibeperspektive besteht oder nicht. Die Stadt bietet ein breites Spektrum von grundlegenden und weiterführenden Kursen für Zuwanderer jeden Alters an.

Breite Palette an Hilfestellung

Darauf aufbauend folgen die Säulen Wohnen, Arbeit, Bildung, bürgerschaftliches Engagement sowie Sport, Kultur und Freizeit. Für alle Bereiche hat die Stadt verschiedene Partner. Hier ziele das Konzept laut Nießing „in erster Linie auf die Menschen ab, die eine dauerhafte Bleibeperspektive haben“. Denen bietet die Stadt eine ungewöhnlich breite Palette an Hilfestellung an – und formuliert deshalb auch Forderungen. Die regelmäßige Teilnahme an Sprachkursen wird erwartet und kann bei Hartz-IV-Leistungen gezielt vereinbart werden. In letzter Konsequenz kann bei Verweigerung eine Leistungskürzung folgen. Weshalb die Stadt bei den Teilnahmen auch genau hinsieht. Nießing sagt, die Auslastung der Sprachkurse „könnte besser sein“. Sie lasse mit fortgeschrittener Kursdauer nach.
Autor: Sven Kauffelt Tel: 02861/944160
URL: http://www.borkenerzeitung.de/lokales/borken_artikel,-Stadt-Borken-gibt-derIntegration-ein-Konzept-_arid,678327.html
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Komm an in NRW!

Informationsveranstaltung zum Integrationskonzept des Landes NRW

Im Anschluss an das letzte Café der Kulturen fand eine Information und Aussprache zum offiziellen Integrationskonzept des Landes NRW statt, zu Möglichkeiten der Unterstützung kommunaler und ehrenamtlicher Integrationsbemühungen durch den Kreis und aktuelle Entwicklungen in Reken. Informationen zu den Aufgaben des Kommunalen Integrationszentrums (KI) für den Kreis Borken kann man nachlesen in einer Präsentation . Wer das Integrationskonzept „Komm an in NRW – Programm zur Förderung der Integration von Flüchtlingen in den Kommunen “ nachlesen möchte, kann den Text hier  finden.

Die zahlreichen Teilnehmenden wurden informiert durch Torsten Henseler (Leiter des Integrationszentrums) und Gabi Bücker vom Kreis Borken. Zu aktuellen Rekener Fragen nahm Gottfried Uphoff (Erster Beigeordneter der Gemeinde Reken) Stellung. Wir danken den Mitarbeitern des Benediktushofs Maria Veen herzlich für die Gastfreundschaft.