Mundschutz – selbst gemacht

E-Mail mit einer guten Idee

Heute fand ich im Posteingang folgende Mail:

Guten Morgen liebe EhrenamtlerInnen der Initiative „Menschen-für-Reken“,

ich hoffe Ihr seid alle noch corona-frei, gesund und trotz Kontaktverbot guter Dinge.

Christoph Hartkamp hat mir gestern eine Nähanleitung für einen Mund- und Nasenschutz geschickt, die das Lagezentrum der Unteren Gesundheitsbehörde der Stadt Essen herausgegeben hat.

Wer also in der jetzt gewonnenen Freizeit Beschäftigung sucht, kann sich damit an seine Nähmaschine setzen. Wenn´s klappt, kann man die Masken in der Familie, Verwandschaft und Nachbarschaft verteilen.

Vielleicht könnt Ihr die Anleitung auf die MfR-Homepage setzen und an die kreis- und münsterlandweiten Kontaktadressen verteilen.

Viel Spaß und Erfolg, bleibt vor allem gesund.

Hubert Breuer

Die Anleitung will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Vielleicht kreiert ihr eine neue Mode? Eine, die hoffentlich sehr bald wieder völlig out ist, natürlich.

20200323 mns_naehanleitung_2020

 

Informationen zum Corona-Virus

Liebe Freundinnen und Freunde von „Menschen für Reken“

In diesen Wochen, in denen unsere Gesundheit auf völlig neue Weise gefährdet ist, sind Informationen über das richtige Verhalten von besonderer Wichtigkeit, noch wichtiger ist es, sich auch strikt daran zu halten, damit wir nicht andere Menschen oder uns selbst unnötig in Gefahr bringen.

Um uns zu unterstützen, hat die Bundesregierung für geflüchtete Menschen Informationen bereit gestellt, die in viele verschiedene Sprachen übersetzt sind, so dass jeder und jede die Chance hat, in vollem Umfang zu verstehen, worum es geht und was zu tun ist.

Damit ihr euch in eurer Muttersprache informieren könnt, klickt bitte in der folgenden Liste auf eure Sprache und ihr werdet direkt zu der Regierungsseite mit den Informationen geleitet.
Folgende Sprachen werden angeboten:

 English

 Türkçe

 Polski

Français

 Italiano

ελληνικά

 Hrvatski

Română

 Български

 فارسی

中文语言

عربي

Bitte verhaltet euch so, wie dort angegeben. Ihr gefährdet sonst euch selbst und andere Menschen.

Achtet auf euch und bleibt gesund, damit wir wieder zusammen leben und feiern können.

Auch DIE JOHANNITER haben Informationen veröffentlicht, wenn ihr die verkleinerte Seiten anklickt, werden sie größer.

Auf Deutsch:

In anderen Sprachen:

 

 

Termine 2020

Wir freuen uns über euren Besuch bei unseren Treffen

So war es, und so wird es hoffentlich wieder, aber wir wissen nicht, wann das sein wird.
Bitte nehmt bei Bedarf telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf.


„Runder Tisch“ für Ehrenamtler bei Menschen für Reken

im Pfarrheim St.Heinrich, Kirchstraße 17, Groß Reken
am     1. Dienstag im Monat     – alle 4 bis 5 Wochen von 16.30 bis 18.30 Uhr.
Das nächste Treffen findet am ? statt.

 

Treffen des Helferkreises „offenes Ohr – helfende Hand“

im Pfarrheim St.Heinrich, Kirchstraße 17, Groß Reken
am     3. Dienstag im Monat      –  alle 4 bis 5 Wochen von 17.00 bis 19.00 Uhr.
Das nächste Treffen finden am  19. Mai 2020 (?) statt

Cafe der Kulturen

An jedem ersten Freitag im Monat gibt es von 15:30 bis 17:30 Uhr das Cafe der Kulturen im Pfarrheim St. Elisabeth in Reken Bahnhof oder im Saal der Friedenskirche der evangelischen Kirchengemeinde.

Das nächste Café findet am ? in der Friedenskirche der evangelischen Kirchengemeinde statt.

 

 

Neue Pläne für 2019

Reparieren statt Wegwerfen – Repair Cafe in Reken?

Initiative „Offenes Ohr Helfende Hand“ sucht Ehrenamtliche  

Ein Bericht von Hubert Breuer

 

Der Stuhl mit wackligem Bein, der CD-Spieler mit defekter Klappe, der Wasserkocher oder der Staubsauger verweigert seinen Dienst, der Wollpullover mit einem Loch am Ellbogen, das Fahrrad mit kaputter Schaltung. Also weg mit dem alten Zeug auf den Müll und ein neues Produkt kaufen! Oder?

Es gibt doch eine Alternative: Reparatur. Sie ist nachhaltiger und günstiger. Doch viele Menschen haben vergessen, dass man alte Gegenstände durchaus reparieren kann. Und sie wissen auch nicht mehr, wie man das macht.

Die Holländerin Martine Postma entwickelte 2009 das Repair-Cafe-Konzept. Es wurden überall im Land mit großem Erfolg einladende Treffpunkte eingerichtet, in denen Nachbarn ihre eigenen defekten Gegenstände unter fachkundiger Begleitung und in entspannter Atmosphäre reparieren können – und ganz nebenbei Kontakte knüpfen und pflegen können.

Mittlerweile gibt es viele Repair Cafes auch in Deutschland, so auch in Coesfeld, Bocholt, Dorsten oder Wulfen Barkenberg. Was liegt also näher, auch in Reken ein Repair Cafe im Sinne einer erweiterten Nachbarschaftshilfe zu etablieren. Dazu werden Frauen und Männer gesucht, die ehrenamtlich bereit sind, gemeinsam einmal monatlich im Repair Cafe kleinere Reparaturen durchzuführen. „Leute, die sich mit Elektrik und Elektronik auskennen, Menschen, die Haushaltsgeräte, Möbel und Räder reparieren können oder die Nähmaschine als Hobby haben, sind gefragt, aber auch Menschen, die sich um den geselligen Rahmen des Cafes kümmern möchten“, sagt Mit-Initiator Hubert Breuer aus Klein Reken.

Am Dienstag, den 19. Februar 2019 hat im Pfarrheim Groß Reken ein erstes Vortreffen stattgefunden. Michael Kühnen vom Bocholter Repair Cafe hat über die dortigen Erfahrungen berichtet und den Teilnehmern Rede und Antwort gestanden. Über die weitere organisatorische Umsetzung des Projektes in Reken (Aufgabenverteilung, Termine, Räumlichkeiten etc.) wird weiter beraten werden, bevor das 1. Repair Cafe mit Bocholter Unterstützung starten kann. Interessierte sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Zu weiteren Planungsterminen wird über unsere Website eingeladen und informiert.

Ein Brief aus dem Benediktushof

Den Horizont erweitern!

Fotos: Christoph Hartkamp
Text: Marit Konert und Christoph Hartkamp

Fathma und Harun Gültekin wohnen mit ihren beiden Kindern seit etwa 15
Monaten in Reken. Die beiden, in ihrer Heimat gut ausgebildet, haben
durch Vermittlung der Gruppe „Menschen für Reken“ Zugang zum
Benediktushof gefunden. Seit etwa Oktober kommen die Eheleute Fathma
und Harun Gültekin etwa einmal monatlich zum Nachmittagstreffen der
berenteten Bewohnerinnen und Bewohner im Benediktushof, um mit
Bewohnern zu sprechen, etwas aus ihrer Heimat zu erzählen und einfach
auf deutsch zu sprechen, um ihre Kenntnisse der deutschen Sprache zu
vertiefen. Begleitet werden sie dabei von Christoph Hartkamp.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ Für das erste Treffen in
diesem Jahr war verabredet, das Fathma und Harn Gültekin mit
Bewohnerinnen und Bewohnern ein türkisches Gebäck backen, gemeinsam
essen und dann miteinander ins Gespräch kommen. Gesagt, getan. Gemeinsam
wurde gebacken und gesprochen – wie das würzige Gebäck aus einer Art
Yoghurt-Ölteig mit einer Käsefüllung, in verdünntem Rübenkraut und Sesam
gewälz,t hergestellt wird – und dann gemeinsam gespeist. Und auch dabei
wurde ganz nebenbei über die unterschiedlichen Lebenswelten gesprochen.

Wieder ein schöner Nachmittag für alle Beteiligten. Verabredet ist, dass
diese Treffen monatlich fortgeführt werden, jeweils mit
unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten,- mal
„handlungsorientiert“ mal „gesprächsorientiert“. Kleine Schritte zwar,
aber kleine Schritte in Richtung eines gelingenden Miteinanders.
Herzlichen Dank an Alle!
Herzliche Grüße an Euch und viele Grüße,

Christoph Hartkamp

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